FOTOGRAFIE GRUNDLAGEN EINFACH ERKLÄRT, TEIL 2

BELICHTUNG 

Wie man richtig belichtet wiederum, kann man am einfachsten mit dem füllen eines Glases mit Wasser vergleichen:

 

RICHTIGE BELICHTUNG IST: Die richtige Menge Licht, auf das Lichtempfindliche Material (Film/Sensor) zu "schütten".

Anders:

Ziel ist ein, im übertragenen Sinn gemeintes, volles Glas Wasser.

Genau richtig befüllt.

Nicht halbvoll oder überlaufen. 

Ganz exakt voll.

 

Ein Wasserglas kann ich entweder schnell oder langsam füllen. 


Je nachdem, wie das Wasser fließt, füllt sich das "GLAS" oder eben auch der Film.

Fließt Wasser/Licht durch eine große Öffnung, und ist die Menge hoch, ist es in Null komma Nix voll.

Wenn die Wasserquelle aber aus einem feinen Öhr tröpfelt, kann das schon mal dauern bis das Glas voll ist.

VOLL wird es aber in beiden Fällen. 

Übertragen auf die Fotografie bedeutet das:

 

Es ist eine Frage von: Wassermenge----Öffnung---- Fließtempo---- Glasgröße.

Fototechnisch:                   Licht----------- Blende--------Zeit ------------- ISO.

 

Also, wenn das nicht einfach ist!

 

Jetzt versteht man ganz bestimmt, was “fotografieren” macht. 

 

Um gute Bilder zu machen, ist es sehr förderlich, das zu bedenken. 

 


Beinahe alle Kameras die man heute erwirbt, haben viele Funktionen, die das Füllen des Wasserglases übernehmen. (Automatik Funktionen)

 

Das mag ganz praktisch sein, man erspart sich das denken.

Man drückt einen Knopf, und das Wasserglas füllt sich je nach Umstand immer so, dass es voll ist. 

Super, wenn es rein darum geht, das Glas ohne nachzudenken, zu füllen. 

 

Die künstliche Intelligenz, füllt automatisch das Glas, bis es voll ist. Das kann man machen! Jedoch ist es oft so, dass selbstgemacht einfach besser ist.

Vielleicht zu Beginn mehr an Aufwand, letztendlich aber oft schmackhafter.

So, wie Omas Kuchen. 

 

 

Omas Kuchen ist immer besser als das herausgestanzte Dings von Coppenreiter oder wie die da alle heißen. 

Oma kocht halt mit Liebe, Hingabe und mit dem Fokus auf Qualität. 

 

Coppenreiter&Co kochen mit Verstand, unternehmerisch und mit dem Fokus auf Quantität. 

 

Auch wenn es noch so verlockend ist, die fertige Schachtel aus dem Kühlregal zu nehmen, selbst gemacht ist dann letztendlich doch immer am besten. Zwar muss man schon wissen wie, vielleicht muss man auch Niederlagen hinnehmen, aber wenn man den Dreh hat, ein Gefühl für die richtige Dosierung bekommt , dann ist jeder Bissen ein Leckerbissen.

 

Genug für heute!

Im nächsten Teil geht es darum, wie man am besten selber Fotos "kocht".

 

Lust auf mehr Leichtigkeit auch im Leben? Dann komm ins Lolaland!

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