Lola im Fitnessstudio Teil 2

 

Hallo ich bin, man nennt mich LOLA. War heute im Fitnessstudio. Schön war's.

Und so sicher! Denn weißt du, wenn man rennen kann, ohne hinzusehen, wenn man die Augen einfach schließen und abschalten kann, während der Körper die gestresste Rastlosigkeit über das Cardiogerät neutralisiert, dann ist das eine Win-win-Situation, wie man so schön sagt.

Auf dem Cardiotrainer geht das hervorragend. Man muss ja nicht hinsehen, wo man hintritt.

Würde ich da durch den Wald rennen, ich würde garantiert stolpern, gegen Bäume knallen, eine Böschung hinunterpurzeln, ein Brennesselbad nehmen und womöglich mit Besitzstörungsklagen neu tapezieren können. Nein, das klingt höchst uninteressant. Denn ich liebe und lebe meinen Lifestyle, der stets wohlwollend denkt.  Sowie das Lifestyle selbst- unser zurecht 5 Sterne ausgezeichnetes Gesundheitszentrum in unserem kleinen Städtchen Weiz. Die haben da so viele Möglichkeiten für sich selbst wohltuendes zu tun.

 

Ein Luxus, den sich viele von uns, viel zu selten gönnen: Sich selbst gutes tun…

 

Du kennst es doch bestimmt, dieses Gefühl der inneren Unruhe.

Dieses stressige Druckgefühl, weil der Alltag einfach ein Profi ist, uns mit der Gewohnheitspeitsche zu treiben.

“Aber morgen geh ich es ruhiger an” 

“Aber morgen fang ich an, alles zu verändern”

“Aber morgen wird alles besser sein und wenn nicht morgen, dann übermorgen”

 

Und selbst wenn morgen mal das Bein vom Gaspedal herunter gezwungen wird, einmal nicht hingesehen, streckt es sich durch und das Pedal wird erdrückt. 

Man hat es kaum bemerkt, erst wenn der Kopf wieder:

“Aber morgen geh ich es ruhiger an” 

“Aber morgen fang ich an, alles zu verändern”

“Aber morgen wird alles besser sein und wenn nicht morgen, dann übermorgen”

trällert, erinnern wir uns, dass wir doch ganz anders… wollten….

 

Die letzten Wochen waren ganz schön turbulent, muss ich sagen. Ich hab überlegt, wie man sich selbst ein wenig austricksen könnte, um mehr Ruhe einkehren zu lassen. Aber dann nicht gezwungen auf der Couch liegt, die Augen panisch aufgerissen, das innere Mantra versucht das ständige “du solltest noch dies und das erledigen” zu übertönen, während der Puls denkt eine rasante Polka takten zu müssen.

 

Na gut, dann eben nicht! Wenn der Plan nicht funktioniert, dann ändern wir ihn einfach und kommen auch anders ans entspannte Ziel.

Und da ist mir der Cardiotrainer eingefallen. Rein in die Sportklamotten, rauf auf das Gerät. Man federt leicht und sicher, rennt oder radelt risikoarm, man bewegt sich nicht vom Fleck. Der Verstand beruhigt sich, es wird ja brav “gearbeitet”, der Körper freut sich über die einfachen Befehle und leistet artig seinen Dienst. Fehlt nur noch einer und das ist der Geist. Doch den kriegen wir mit Leichtigkeit, wenn der Fernseher, unsere Augen, Pause macht.  Und das ist ein Kinderspiel: Augen zu! Einschauen!

 

RENNEN WIR NACH INNEN!

 

Das ist wie schlafen, aber hellwach, das ist wie Spannung, aber ohne Aufregung, das ist wie Luft ablassen, aber ohne heißen Dampf.

Das ist wie leichter werden, ohne schweres stemmen. 

 

Nach einer Dreiviertelstunde meditativem Cardiotraining, kann ich sagen, ich hab mich zwar physisch nicht vom Fleck bewegt, aber innen drinnen hab ich viele Kilometer zurückgelegt. Und hey, das hat verdammt gut getan. Im Ohr hatte ich übrigens binaurale Beats, welche ja dabei unterstützen in einen leichten tranceähnlichen Zustand zu gelangen. Hervorragend für Aufräumarbeiten und Entschleunigungsprozesse in unserem Inneren. Tja, manchmal, da bedarf es ein wenig Trickserei, wenn die Rastlosigkeit zuschlägt. Vielleicht versuchst du es ja auch mal genau so, solltest du nicht zur Ruhe finden. Eins kann ich dir mit Sicherheit sagen, es wird dir, wenn nicht GUT, wahrscheinlich SEHR GUT TUN. Und das sollte übrigens auf der täglichen Agenda immer an erster Stelle stehen:

DIR SELBST GUTES TUN.

Alles Liebe und bis bald, deine Lola

 

www.lifestyle-weiz.at

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